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Panama Stiftung

Die Panama Stiftung

Eine sichere Alternative zur Stiftung in Liechtenstein & Co.

Die Panama Stiftung ist ein juristischer Rechtskörper, welcher durch eine oder auch mehrere natürliche bzw. juristische Personen gegründet wird. Grundlage hierfür ist eine private oder auch öffentliche Urkunde. Um eine Panama Stiftung entstehen zu lassen, müssen der/die Gründer finanzielle Mittel oder auch Sachwerte in die Stiftung einbringen. Mit Eintragung im Handelsregister entsteht aus juristischer Sicht die Panama Stiftung. Die Gründungsurkunde muss folgendes Angaben enthalten:

  • Name der Panama Stiftung;
  • Sitz der Stiftung in Panama;
  • Höhe des Grundkapitals, mindestens jedoch USD 10,000.00;
  • Namen und Adressen der Mitglieder des Stiftungsrats, der das Eigentum verwaltet;
  • Ziele der Panama Stiftung;
  • Art und Weise der Bestimmung des/der Begünstigten;
  • Dauer der Panama Stiftung;
  • Rechtsvorbehalt die Gründungsurkunde jederzeit abändern zu können;
  • Verwendungsbeschluss des Stiftungsvermögens im Falle einer Auflösung der Stiftung.

Die Struktur einer Panama Stiftung

Der Stiftungsrat

Mitglieder des Stiftungsrats dürfen sowohl natürliche als auch juristische Personen, gleich welcher Nationalität, sein. Sie brauchen demnach auch nicht innerhalb der Republik Panama einen Wohnsitz unterhalten. Ein Stiftungsrat hat folgende Aufgaben und Pflichten:

  • die Verwaltung des Stiftungs-Eigentums;
  • die beschlossene Handlung (lt. Gründungsurkunde) im Außenverhältnis;
  • die Erzielung des Stiftungszwecks (Ziele der Stiftung);
  • die Informationspflicht über Vermögen der Stiftung gegenüber dem/den Begünstigten;
  • die Übertragung von Vermögen auf den/die Begünstigten gemäß Gründungsurkunde.

Begünstigte(r) einer Panama Stiftung

Zusätzliche Bestimmungen hinsichtlich des oder der Begünstigten können auch außerhalb des öffentlichen Registers getroffen werden, es handelt sich hierbei um sogenannte Zusatzbestimmungen. Grundsätzlich muss der oder auch die Begünstigten einer Panama Stiftung nicht in der Gründungsurkunde der Stiftung benannt werden.

Verpflichtungen und sonstige Bestimmungen der Stiftung in Panama

Die Gesetzgebung zur Panama Stiftung legt fest, dass das Eigentum des Gründers nicht mit dem Vermögen der Stiftung juristisch zusammen bestimmt werden kann. Aus diesem Grunde ist das Eigentum der Panama Stiftung nicht pfändbar und kann auch nicht „eingefroren“ werden.

Grafik: Panama Stiftung

Die Panama Stiftung in der Zusammenfassung

Wenn wir auf dieser Seite über die Panama Stiftung schreiben, so meinen wir die Private Stiftung in Panama. Es handelt sich hierbei um eine besondere Form einer juristischen Person, die in ihrer Struktur ähnlich eines Trusts, jedoch wie ein reguläres Unternehmen, handelt. Es ergeben sich insbesondere folgende Vorteile daraus:

  1. Eine vergleichbare Stiftung und Struktur existiert ausschließlich nur noch in Liechtenstein.
  2. Stiftungsvermögen darf nicht zum Ausgleich von Verbindlichkeiten des/der Begünstigten herangezogen werden.
  3. Der/die Namen des/der Begünstigten werden nicht veröffentlicht.
  4. Panama fordert keinen Jahresabschluss der Stiftung.
  5. Gewinne der Panama Stiftung sind, soweit diese im Ausland erwirtschaftet wurden, von Steuern befreit.
  6. Die kaufmännischen Bücher (Journal) können sowohl in Panama, als auch im Ausland geführt werden.
  7. Das nationale Erbrecht eines Begünstigten hat keinen Einfluss auf die Panama Stiftung.

Wenn Sie bisher noch keine Berührung mit dem Thema „Panama Private Stiftung“ hatten, dann werden Sie jetzt zwangsläufig Fragen dazu haben. Diese beantworten wir Ihnen gern.

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